Nein, es ist kein Aprilscherz!
Nachdem technische Probleme infolge Veränderungen beim ursprünglichen Provider Dynamic-net auftauchten, haben wir den Blog zu einem regionalen Provider verlegt. Zu diesem Anlass haben wir nun auch die Domain www.boezbergblog.ch eingerichtet. Gleichzeitig konnten wir auch einige neue Erweiterungen installieren: zB. Archivfunktion, Suchbegriffe anzeigen, Video abspielen…
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Dieser alte Blog wird noch bis Ende April on-line sein und danach ausgeschaltet.
Tags: Lokales und regionales Gewerbe
Das 28. Internationale Schlittenhunderennen Studen SZ fand bei herrlichem Wetter mit frühlingshaften Temperaturen am 05. + 06. Februar 2011 statt.
Aufgrund der für Schlittenhunde sehr hohen Temperatur von über 8 Grad wurde die Renndistanz auf 12 Km reduziert. Mit dabei war auch aus Bözberg-West / Zeihen das Husky Team von Jürg und Sarah Rüegger von der “Hundesong Ranch” in Zeihen.

Tags: Allgemein
Der Zersiedelung soll Einhalt geboten werden, der “Verbrauch” von naturbelassener Landschaft gebremst werden. Planer müssen jetzt reagieren und über den “Tellerrand” hinausschauen. Das gilt auch für BözbergWest, die “grüne Lunge”, die aargauer Toskana, das obere Fricktal.
Das “Raumkonzept Schweiz” wurde vom UVEK präsentiert. “Jede Sekunde wird in der Schweiz ein Quadratmeter Grund überbaut”, so die Departementsleiterin, Frau Bundesrätin Doris Leuthard. Neue Wege sind gefragt, um den Verbrauch an Boden einzudämmen und Natur und Landschaft zu erhalten.
Unsere Landschaft ist unser Kapital. Deshalb müssen wir alle diese auch sorgfältig pflegen: Die Raumplaner in Kanton und die regionalen Raumplanungsverbände. Und auch die Gemeindebehörden stehen in der Pflicht, das Gärtli des Gemeindebanns und des Alltagsgeschäftes zu verlassen und jetzt in dieser Sache zu agieren. Frau Doris Leuthard bzw. der Bundesrat erwartet es von ihnen…
Damit der Standort Bözberg-West ein attraktiver Standort bleibt: Lebensqualität pur.
Tags: Regionalplanung
Mit einer Rekord – Investition von 6,4 Milliarden Euro in Forschung und Innovation will die EU-Kommission die europäische Wirschaft in Schwung halten. Das verkündete Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn vergangenen Juli in Brüssel. Es ist das bisher grösste Investitionspaket der EU und ist vorgesehen für Projekte in Politik und Wissenschaft. Geoghegan-Quinn geht davon aus, dass durch diese Massnahme mindestens 165’000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Zudem sollen mit den Fördermitteln wissenschaftliche Grenzen überwunden, die Wettbewerbsfähigkeit Europas verbessert und gesellschaftliche Herausforderungen bewältigt werden. Das betrifft Fragen des Klimawandels, der Energieversorgungs- und Ernährungssicherheit sowie der Gesundheit und der Bevölkerungsalterung.
Das Milliarden-Paket geht an rund 16’000 Teilnehmer aus Forschungsorganisationen, Universitäten und der Industrie, darunter auch an 3’000 kleine und mittlere Unternehmen. Die Zuschüsse werden über Ausschreibungen – so genannte Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen – vergeben, die in den kommenden zwölf Monaten umgesetzt und ausgewertet werden.
Das Paket ist Teil des Siebten Forschungsrahmenprogramms, das über 50,5 Milliarden Euro umfasst und somit das weltweit grösste Einzelprogramm im Forschungsbereich ist. (td)
(Quelle: Mit freundlicher Bewilligung von Dr. Holger Wiemers, LEG Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, BRD)
Hat das eine Bedeutung für unsere Region Bözberg-West?
Ja. Fast alle auf EU-Ebene gestarteten Projekte habe auch auf die Schweiz Auswirkungen. Denn einerseits ist die Schweiz häuft bereits auch schon als Nicht-EU-Mitglied dabei. In der Schweiz können dann durch viele Gremien von Verwaltung, Politik, Hochschulen und Wirtschaftsverbänden ”Unterprojekte” entstehen oder bestehende werden beeinflusst oder gar neue ausgelöst. Allerdings ist es ein Erfolgsfaktor, ob und wie die Betroffenen und Verantwortlichen sich verhalten: desinteressiert/inaktiv oder engagiert und proaktiv. Ein aktuelles Beispiel aus der Aviatik/ Luftfahrt und Raumfahrt: da sich aus der Schweiz in einem Projekt niemand so richtig darum bemühte, entgingen dem Werkplatz Schweiz Einkünfte im 3-stelligem Millionenbereich.
Chancen nutzen
Nutzen wir die Chancen auch in unserer Region, indem wir uns vernetzten und Kontakte suchen z.B. zu Hochschulen, Fachhochschulen und Verbänden sowie den verantwortlichen Verwaltungsstellen der Region und des Kantons.
Tags: Regionalplanung
Am 13. Februar stimmt das Aargauervolk über den Kredit ab.
Der Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz bietet nach seinem Ausbau 3’000 Studienplätze, 1’000 Arbeitsplätze und 120 Millionen Umsatz. Die Investitionssumme wird auf Insgesamt ca. 500 Millionen Franken geschätzt. Der Campus Windisch ist somit eine Riesenchance für die ganze Region Brugg, zu der auch Bözberg-West und das obere Fricktal gehört.
Bereits haben Demonstrationen “Pro” stattgefunden und ein Podiumsgespräch ist am 13. Januar, 19.00 Uhr in der Aula der Fachhochschule Brugg-Windisch geplant. Eine gute Gelegenheit, sich über die Hintergründe des Referendums zu informieren.
Umfassende Einblicke gewährt die Stiftung “VISIONMITTE”: Die VISIONMITTE arbeitet an der nachhaltigen Entwicklung des Zentrumsgebietes der Gemeinden Brugg + Windisch. Dabei koordiniert und führt sie die notwendigen Planungsschritte.
>>>zur Homepage www.visionmitte.ch
Tags: Lokales und regionales Gewerbe
Über 630 aargauer UnternehmerInnen und einige Politiker haben auf das neue Geschäftsjahr 2011 am AGV Neujahrsapero angestossen.
Am Mittwoch, 5. Januar 2011 im Kultur & Kongresshaus Aarau.

Kompakte Information über Ziele und Absichten des Aargauer Gewerbeverbandes wurden bei “Bigband Sound” vermittelt. So wurden jetzt 1000 Ärzte vom Vorstand in den AGV aufgenommen. Noch vor 2 Jahren wurde die Aufnahme an der AGV Delegiertenversammlung abgelehnt.
Der Hauptsponsor der Veranstaltung war eine gerade von der CS übernommene Regionalbank. Deren CEO, Peter Bühlmann, bezeichnete in seiner Ansprache seine Mitarbeitenden als “Exponenten”. Ein neuer Fachausdruck in der Finanzbranche? Bereits bei den Anpassungen (Verschärfung der Kreditvergabe bei den Gewerbetreibenden) anlässlich “Basel 2″ zeigte die Bank kreative Wortschöpfungen: so traten “Module” anstelle der Kundenbetreuer in Erscheinung und sorgten für Unruhe. Hoffen wir, dass “Basel 3″ ruhiger als damals an uns vorüber zieht! Der üppige “Apéro rich” allerdings lässt hoffen, dass noch genügend Geld zur Verfügung steht.
(ho)
Tags: Lokales und regionales Gewerbe
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2011!
Falls es Ihnen in der Festtagszeit mal ”langweilig” ist: warum nicht einen Kommentar schreiben? Schreiben Sie uns Ihre Meinung, zB. per e-Mail an: info@boezberg-west.ch
Tags: Allgemein
Auf der einen Seite zerreisst die Globalisierung familiäre und lokale Netze. Auf der anderen Seite produziert die Globalisierung Abhängigkeiten und immer neue Krisen. Lösungen sind gefragt.
Die Globalisierung rückgängig machen? Geht nicht. Aber wir können die negativen Nebenwirkungen mildern, indem wir ihr lokale, aktive Netze entgegensetzen:
1. Fördern wir unsere lokalen Strukturen wie Gewerbe, Gewerbevereine, ÖV, Post, Arzt, Freizeitangebote u.v.m.
2. Zeittauschsysteme: Warum nicht etwas Neues probieren? Wie der Wirtschaftsexperte Werner Vontobel im heutigen ”Blick am Abend” berichtet, wird das bereits an einigen Orten erfolgsversprechend praktiziert.
Interessiert? Gerne führt die Redaktion Interessierte zusammen und unterstützt geplante Aktivitäten…
Tags: Lokales und regionales Gewerbe
Diese Frage stellen sich viele, die sich für Auswirkungen des künftigen Standortes eines geologischen Tiefenlagers für hoch und/oder mittlere radioaktive Abfälle aus Forschung, Medizin und Energiegewinnung interessieren. Hier sind recherchierte Fakten und Informationen dazu.
Am vom Verein Attraktiver Standort Bözberg-West organisierten Infoanlass am 12. Mail 2009 wurde erstmals eine Studie zu den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen am Standort eines künftigen Tiefenlagers am Beispiel “Zürcher Weinland” präsentiert und diskutiert.
>>> Studie lesen
Studien und Informationsquellen
Auszug (Zitat) betreffend wirtschaflichen Auswirkungen:
“Insgesamt würden in der Region nördliches Zürcher Weinland, während der gesamten Projektdauer von 2007-2093 rund 1’080 Mio. CHF an direkten Umsätzen ausgelöst. Der grösste Anteil, 47% würde das Endlager selber erzielen. Mit 18% würde auch der Bauwirtschaft ein grosser Anteil zufliessen. Die übrigen Umsätze würden sich auf eine grosse Anzahl weiterer Branchen aufteilen.”Die “Sozioökonomisch-ökologische Wirkungsstudie geologische Tiefenlager (SÖW)” vom BFE ist als Teststudie am 19. August 2010 erschienen. Die “richtige” Studien werden in der 2. Etappe (2011+) für die ausgewählten Standorte erstellt.
>>> Teststudie lesen
Erfahrungen aus der Praxis
Beispiel: Als das KKW Beznau und heutiges ZWILAG Zwischenlager für radioaktive Abfälle, das Paul Scherrer Institut PSP in Villigen (damals EIR, Versuchsreaktor) anfangs 60er Jahre geplant wurden, stellte sich die Frage des “Wertes” auch. Heute sehen wir, dass keine anlagenbedingte Wertminderung von Liegenschaften stattgefunden hat. Die wirtschaftlichen Einflüsse wirkten positiv. Voten von Betroffenen an einer Tiefenlager-Infoveranstaltung auf dem Bözberg liessen sich auch in der Richtung interpretieren.
Faktoren und Einflüsse
- Die ganze Realisierung eines möglich Tiefenlagers dauert ja bis 2040. So wird auch nicht eine plötzliche Beeinflussung des Wertes stattfinden.
- Beim möglichen Standort “Bözberg” können die Zugänge zum Tiefenlager gute 15-20 km entfernt liegen. Diese könnten also beim Zwischenlager in Villigen, und an weiteren Orten wie Wildegg , Frick etc. liegen. Es gibt also nicht eine konzentrierte, punktuelle Beeinflussung wie es beispielweise bei einem Einfamilienhaus liegt, wenn man gleich nebenan einen Steinbruch eröffnet…
Vorsicht
Mit negativen Einflüssen müssen allerdings bereits jetzt schon von diesen Seiten gerechnet werden:
- Auffällige, gelbe Plakate, Fässer mit Warnsymbolen und Blachen irgendwelcher Aktivisten überall in der Gegend an Hauptachsen und an Anlässen wirken nicht unbedingt vertrauenerweckend.
- Der Name “Tiefenlager, möglicher Standort Bözberg” beeinflusst das Image des Wortes “Bözberg” eher negativ.
- Wirkungen sind schon jetzt im Umgang des Alltages zu erkennen: “Was, Du zügelst nach Unterbözberg? Das ist doch da, wo der Atommüll hinkommt! Hast Du keine Angst davor? Das gibt doch Krebs!”
(ho)
Tags: Häufig gestellte Fragen
Trotz einmaliger Rettungsaktion(en) gelang es nicht, das historische, technische Kulturdenkmal zu erhalten. Die Bagger sind jetzt aktiv.
>>>Informationen zum alten Kraftwerk
Wir hoffen, dass sich ein Journalist dazu motivieren lässt, die Angelegenheit zu recherchieren. Es lässt sich sicher klären, wer da seine Aufgaben nicht gelöst hat bzw. seine Verantwortung nicht wahrgenommen hat.
Tags: Kultur